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"Leise aber höchst politisch" - Die Presse über Koki Tanaka in der Deutsche Bank KunstHalle

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„Leise aber höchst politisch“: Die Presse über
Koki Tanaka in der Deutsche Bank KunstHalle


Für seine erste umfassende Einzelausstellung in Europa verwandelt Koki Tanaka die Deutsche Bank KunstHalle in eine Werkstatt, in der er Projekte, Ideen und Dokumente aus fast einem Jahrzehnt miteinander verknüpft. Mit diesem außergewöhnlichen Projekt überzeugte der „Künstlers des Jahres“ 2015 auch die Presse.


Bereits im Vorfeld von Koki Tanakas Werkschau in der Deutsche Bank KunstHalle erschienen zwei ausführliche Interviews mit dem „Künstler des Jahres“ 2015: „In meinen Projekten geraten die Teilnehmer in eine Situation, in der sie wirklich darüber nachdenken müssen, was Kollaboration für sie bedeutet“, erklärt Tanaka im Gespräch mit dem Kunstmagazin Art. „Durch diese temporären Gemeinschaften können wir einen Blick auf uns selber werfen.“ Und in Monopol bringt er seinen künstlerischen Ansatz so auf den Punkt: „Das Wichtigste ist der Prozess“. Das britische Magazin ArtReview widmet ihm sogar die Titelgeschichte seiner April-Ausgabe. Darin wird der Künstler von Hou Hanru – der Direktor des römischen MAXXI ist auch Mitglied des Global Art Advisory Council der Deutschen Bank – eingehend zu seiner Arbeit befragt. Für The Culture Trip, einer internationalen Plattform für Reise und Kultur, zählt Tanaka zu den „10 japanischen Gegenwartskünstlern, die Sie kennen sollten“. Und Michele Chan von Art Radar bemerkt: “Die Welt wird gerade auf einen jungen japanischen Künstler aufmerksam, der alltäglichen Erfahrungen eine transzendente Ebene verleiht.“

„Tanaka stellt auf sehr eigenwillige Art und Weise die universale Nachhaltigkeits- also Überlebensfrage“, bemerkt Ingeborg Ruthe in der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau. „Die Berliner KunstHalle der Deutschen Bank verwandelte er in eine riesige, ebenso witzige wie verstörende „soziale Skulptur“ voller drängender Fragen nach der Zukunft der Zivilisation.“ Für Gabriela Walde (Berliner Morgenpost) gleicht die Ausstellung einem „Workshop in Progress. Alles fließt im Strom der Gleichzeitigkeit, alles ist Übergang und Transformation.“ Angesichts von Tanakas „Versuchsszenarien“ spricht Sabrina Schleicher (Kunstzeitung) von „ebenso humorvollen wie klugen Werken“ und zitiert Britta Färber, die Kuratorin der Schau: „Tanakas Kunst gleicht einem ständig wachsenden Archiv und zeigt uns die unterschiedlichen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten gemeinschaftlichen Handelns“.

In dem Lifestylemagazin U-mag bemerkt Frank Schreiber: „Politik, Gemeinschaft und Kunst gehen bei Tanakas Arbeit eine Symbiose ein – eine Symbiose, die parallel dazu auch noch faszinierend aussieht.“ Und im Tagesspiegel schreibt Anna Pataczek, dass „Tanakas Kunst zwar leise, aber doch höchst politisch ist.“ Das sieht  Raimar Stange (Artmagazine) etwas anders: „Tanaka tippt prekäre Fragestellungen zwar an, wirklich in politische Tiefen aber wagt er sich mit seinem hübsch anzuschauenden ARTivismus nicht.“ Auch Will Furtado (Sleek) ist von den aktuellen Arbeiten des Künstlers nicht ganz überzeugt. Doch die frühen Videos, in denen Tanaka mit Alltagsgegenständen experimentiert, empfindet er als „inspirierend“.

„Ich kann mich an keine Ausstellung erinnern, die so durchdacht war und so sehr zum Nachdenken anregte, wie die aktuelle Schau in der KunstHalle“, schwärmt Ira vom digitalen Livestyle-Magazin 2-French. Tip und Zitty, die beiden wichtigsten Berliner Stadtmagazine, empfehlen einen Besuch der Ausstellung ebenso wie Kulturnews, Berliner Abendblatt und Kulturradio. Auch Marie Kaiser, die Kunstkritikerin von Radio Eins, ist begeistert: „Koki Tanaka erzählt banale Geschichten aus dem Alltag, aber dabei durchbricht er auf geniale Art und Weise unsere Gewissheiten und Gewohnheiten.“ „Koki Tanaka stellt die Frage, wie wir uns im Ausnahmezustand verhalten, was wir tun, wenn die Lage „prekär“ wird, technische und soziale Systeme versagen und wir zusammen mit anderen etwas lösen müssen“, heißt es auf Kunstmarkt.com. „Hier liegt das utopische Potenzial seiner Aufgaben – alternative, sozialere Formen von Gemeinschaft nicht nur zu erträumen, sondern auch zu erfahren.“ Das sieht Silke Hohmann in Monopol ganz ähnlich: „Vor allem in den kollaborativen Videoarbeiten beweisen die Werke von Koki Tanaka eine Qualität, die in der öffentlichen Wahrnehmung von Kunst eine viel zu geringe Rolle spielen: sich getrost querzustellen gegen Verwertbarkeit und Effizienz.“




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