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Intuition und Experimentierfreude - Die Presse über To Paint Is To Love Again in der Deutsche Bank KunstHalle
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Intuition und Experimentierfreude
Die Presse über To Paint Is To Love Again in der
Deutsche Bank KunstHalle


Anlässlich der 2. Berlin Art Week  feierten gleich vier bedeutende Institutionen die Malerei. Mit der Ausstellungsreihe „Painting Forever!“ zeigen Berlinische Galerie, Kunstwerke, Neue Nationalgalerie und Deutsche Bank KunstHalle gemeinsam wie quicklebendig das so oft totgesagte Medium ist. In der Kunsthalle stellte „To Paint Is To Love Again“ aktuelle Gemälde von Antje Majewski, Katrin Plavčak und Giovanna Sarti dem Spätwerk von Jeanne Mammen gegenüber. In der Presse fand „Painting Forever!“ große Resonanz – und für viele Journalisten war „To Paint Is To Love Again“ ein Highlight des Ausstellungsrojekts.


„Die differenzierteste, überraschendste, klügste Ausstellung des Zyklus findet in der Deutsche Bank KunstHalle (…) statt“, schreibt das Kunstmagazin ART. „Drei junge Malerinnen haben jeweils einen der Räume für sich und verstehen ihre Auseinandersetzung mit Mammens Werk gut zu nutzen. Antje Majewskis Thema ist das Artefakt, sie malt auratisch aufgeladene Gegenstände. (…) Ihre Präsentation ist voller Anspielungen auf Joseph Beuys, es geht letztlich um den archaischen, bedeutungsvollen Gegenstand – ein großartiger Raum. Giovanna Sarti schließt eher an Mammens abstrakte Arbeiten an, Katrin Plavčak zeigt, dass auch politische, fast journalistisch aktuelle Malerei nicht oberflächlich sein muss. Die Kuratorin Eva Scharrer hat hier ganz ihrer Intuition und Experimentierfreude vertraut, es hat sich gelohnt.“ Silke Hohmann schreibt in monopol: „Es ist dabei ziemlich erstaunlich, dass ausgerechnet das nicht-städtische, unabhängige Unternehmen Deutsche Bank mit seiner Ausstellung den Auftrag einer gründlich kuratierten Schau, die Strahlkraft nach Berlin hinein, aber auch einen kunsthistorischen Impetus hat, besonders gut erfüllt. (…) „Der Dialog mit der feministisch-politisch motivierten Malerei von heute“ lässt für Hohmann Mammens Spätwerk als „wieder relevant“ erscheinen.

Auch die großen überregionalen Tageszeitungen berichten über die Schau: „‚To Paint is To Love Again‘ – mit diesem Zitat von Henry Miller setzt sich Eva Scharrer souverän über die Diskussion um das Ende der Malerei hinweg“, schreibt Simone Reber im Tagesspiegel. „Hier die Männer, da die Frauen (…)  Während die opulente, von vier Männern bestrittene Ausstellung ‚Bube Dame König Ass‘ in der Neuen Nationalgalerie mit kraftvoll-saftiger, ganz im Gegenwärtigen aufgehender Malerei lockt, geht ihr weibliches Gegenquartett in der Deutschen Bank-Kunsthalle sehr viel feinsinniger heran.“ Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung betont den Kontrast zu Bube Dame König Ass: „In der Kunsthalle der Deutschen Bank werden die sehr eigenen, stilistisch von Phantastik (Katrin Plavčak) über präzisen Realismus (Antje Majewski) und Neo-Informel (Giovanna Sarti) reichenden Werke in Berlin lebender Malerinnen konfrontiert mit dem Werk von Jeanne Mammen (1890 bis 1976), die vor allem für Darstellungen des Berliner Nachtlebens bekannt war. Man kann diese Schau als Pendant oder Gegengift zu dem sehen, was in der Neuen Nationalgalerie passiert.“

Die taz ist zwar nicht von allen „Painting Forever!“-Projekten überzeugt, lobt aber die Ausstellung in der Deutsche Bank KunstHalle: Eva Scharrer „stellt dem halb abstrakten, halb surrealistischen Spätwerk der Berliner Malerin Jeanne Mammen drei Gegenwartskünstlerinnen voran (…), die aufzeigen, wie vielfältig die Verstrickungen von Figuration und Abstraktion, Konzeption und Narration in der Malerei aktuell verhandelt werden.“

Miriam Böttger erklärt in Kulturzeit (3sat): „Painting Forever ist vielleicht nicht die große Liebeserklärung an die Malerei, die der Titel verheißt, aber inspirierend ist das Ausstellungsquartett dennoch.“ In der Zeit schreibt Sebastian Preuss: „Die einzelnen Ausstellungen sind differenzierter und anspruchsvoller, als der Slogan befürchten ließ“ und bemerkt: „In der Kunsthalle der Deutschen Bank begeistert sich die in Berlin lebende Italienerin Giovanna Sarti lustvoll für die Farbflächen des jungen Sam Francis und europäischer Abstrakter. (…) Wie gut, zu wissen, dass in der Kunstgeschichte nichts verloren geht. Die Malerei erinnert sich an ihre eigene Geschichte.“

„Beeindruckend“ nennt die Berliner Morgenpost Jeanne Mammens abstrakte Gemälde. Hans-Joachim Müller bezeichnet in der Welt Antje Majewski als „eine der klügsten Malerinnen der Gegenwart“, die zeigt, „wie das hofierte und diskreditierte Metier auch Ausdruck intellektuellen Handelns sein kann. (…) Die Kuratorin Eva Scharrer hat in den Räumen der Deutschen Bank (…) Künstlerinnen zusammengebracht, die fein und leise die Bälle aufnehmen, die ihnen das etwas kostbar wirkende Spätwerk der kapriziösen Berliner Malerin Jeanne Mammen zuspielt.“ In der Süddeutschen Zeitung kann sich Catrin Lorch zwar nicht für „Painting Forever“ als Ganzes begeistern, aber doch für Antje Majewski: „Die Malerei lebt auf dieser Schau nur dort auf, wo sie sich von der Gattungsschau emanzipieren darf. Antje Majewski beispielsweise entzieht sich in der Deutsche Bank Kunsthalle einfach der braven, geschmackvollen Setzung und zeigt, (…) dass Malerei kein stilles Medium ist.“

Das Lifestyle-Magazin Traffic begeistert sich ebenfalls für die drei Malerinnen: „Neben ihrer Arbeitsstadt Berlin teilen sie vor allem eine ausgeprägte Experimentierfreude.“ Der Kulturspiegel macht ebenfalls auf die Ausstellung aufmerksam und der Spiegel bemerkt zu Katrin Plavčaks Arbeiten: „Alles wirkt zeitlos, nichts erscheint alt.“ In der Berliner Zeitung schreibt Irmgard Berner: „Jede der Malerinnen bekam einen eigenen Bereich in der luftig gegliederten Kunsthalle. Zwischen den Bildern von Plavčak, Sarti und Majewski hängt – als Referenez – ein Werk Jeanne Mammens. Wahlverwandtes lässt sich entdecken, ganz subtil nur, lediglich in oft winzigen Details. (…) Kuratorin Eva Scharrer hat eine Hängung gewählt, die das Auratische zulässt.“ Berners Fazit: „Großartige Kunst, die dem Art-Week-Motto gerecht wird: Painting Forever!“




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