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Kollektive Aktion
Preview Whitney Biennial 2014



Die Whitney Biennial geht neue Wege: Der größte Star der wohl wichtigsten Museumsschau für US-Gegenwartskunst ist kein geringerer als der 2008 verstorbene Kult-Autor David Foster Wallace. Und auch sonst kann man auf Überraschungen gefasst sein. Unter der Ägide der Whitney-Kuratoren Elisabeth Sussman und Jay Sanders treten gleich drei Gastkuratoren an, um mit ihrem Blick von außen die Biennale noch vielfältiger und spannender zu machen: Stuart Comer war lange an der Tate Modern für den Bereich Film zuständig und ist seit September Chief Curator of Media and Performance Art am MoMA, Anthony Elms ist Associate Curator am Institute of Contemporary Art, Philadelphia, und die Künstlerin Michelle Grabner unterrichtet an der Schule des Art Institute in Chicago. Jeder der Kuratoren wird ein Stockwerk des Whitney Museums mit einer eigenen Ausstellung bespielen. Alle drei teilen die Liebe für interdisziplinäre Ansätze und kollektive Aktionen. Und doch wird mit 107 Teilnehmern aus den ganzen USA die 77. Biennale garantiert keine homogene Angelegenheit.

2014 ist ein deutlicher literarischer Einfluss spürbar: Neben dem Autor Foster Wallace sind junge Kritiker und Schriftsteller wie Travis Jeppesen oder gestandene Poeten wie Susan Howe mit dabei, ebenso wie Künstler oder Filmemacher, die schreiben oder mit Sprache und Sound experimentieren. Außerdem werden erstmals auch Magazine wie Semiotext(e) eingeladen.

Ein Fokus der Schau liegt auf der vitalen Kunstszene Chicagos, mit der die Kuratoren Elms und Grabner eng verbunden sind. Die Bandbreite reicht von jungen Theoretikern und Künstlern wie Stephen Lacy, der den Projektraum Academy Records betreibt, bis hin zu dem 1956 geborenen, gehörlosen Joseph Grigely. In seinen Mixed-Media-Assemblagen und Installationen beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten von Sprache und menschlichen Beziehungen.

Doch auch diejenigen, denen auf der letzten Biennale zu wenig Malerei vertreten war, können sich freuen. Auf der Künstlerliste befinden sich diesmal bekannte Maler wie Laura Owens, Bjarne Melgaard oder Charline von Heyl, die wie Owens mit zahlreichen Werken in der Sammlung Deutsche Bank vertreten ist und gerade für den Hugo Boss-Preis nominiert wurde. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Vertretern einer erneuerten abstrakten Malerei, etwa Jacqueline Humphries und Philip Vanderhyden.

Ein anderer wichtiger Trend in der Kunstszene wird auch in New York spürbar: Die (Wieder)Entdeckung älterer Künstlerinnen, die erst am Ende ihrer Karriere oder posthum wirklich gewürdigt werden. Im Whitney sind es die Minimal-Künstlerin Channa Horwitz oder Sarah Charlesworth und Gretchen Bender, die beide zur „Pictures Generation“ gehörten.

Die Whitney Biennial 2014 verspricht Überraschungen und Aufbruchsstimmung. Doch zugleich markiert sie einen Abschied. Denn zum letzten Mal ist die Schau im ikonischen Breuer-Bau an der Madison Avenue zu sehen. Die 78. Ausgabe der Biennale findet schon im neuen, von Renzo Piano entworfenen Whitney Museum im Meatpacking District statt – mit noch mehr Raum für Experimente.

2014 Whitney Biennial
7.3. – 25.5.2014
Whitney Museum, New York




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