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"Picasso, das bin ich" - Pressestimmen zu MACHT KUNST

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„Picasso, das bin ich“
Pressestimmen zu MACHT KUNST


Es war eine der außergewöhnlichsten Kunstaktionen, die bislang in Berlin stattfanden: Unter dem  Motto MACHT KUNST lud die Deutsche Bank alle Künstler und Kunstbegeisterte  der Hauptstadt ein, eines ihrer Werke in der neuen Deutsche Bank KunstHalle zu präsentieren. Der Erfolg war immens. Um alle 2.135 abgegebenen Werke zeigen zu können, organisierte die Deutsche Bank zwei Präsentationen: die erste am 8./9. April in der Deutsche Bank KunstHalle sowie kurzfristig während des Gallery Weekends am 28./29. April eine zweite Ausstellung in der Alten Münze. So überwältigend wie der Andrang von Künstlern und Publikum war auch das Presseecho auf MACHT KUNST.


Die wichtigsten Berliner Tageszeitungen widmeten der Aktion gleich mehrere Artikel und auch zahlreiche überregionale Blätter informierten über MACHT KUNST. Umfangreich war auch die Fernseh-Berichterstattung: Neben Kulturzeit (3SAT) waren auch Kamera-Teams der Nachrichtensendungen von ntv und der Deutschen Welle vor Ort. Der RBB sendete mehrmals live aus den Ausstellungen in der Deutsche Bank KunstHalle und der Alten Münze und produzierte zusätzlich eine halbstündige Reportage, die einige der teilnehmenden Künstler begleitete. Sogar die Tagesthemen der ARD ließen sich das Thema nicht entgehen und brachten einen ausführlichen Report. Und auch internationale Medien vom britischen Guardian bis zur mexikanischen Tageszeitung El Informador stellten MACHT KUNST ihren Lesern vor.

„Ein unglaublicher Erfolg“ schreibt die Berliner Zeitung, „die Resonanz sprengte alle Erwartungen“, so die Berliner Morgenpost und der Tagesspiegel meldet: „Ein Coup, zweifellos. Drinnen Gedränge, draußen eine Schlange, auch noch in der Nacht so lang, als würde Picassos lange verschollenes Frühwerk gezeigt“. Die Süddeutsche Zeitung widmet dem „außergewöhnlichen Event“ einen ausführlichen Artikel, der Focus spricht von einem „charmanten Konzept“ und die Zeit schreibt: „Um ihre neue Berliner Kunsthalle am Regierungsboulevard Unter den Linden zu bewerben, hat die Kunstabteilung der Deutschen Bank nun einen bemerkenswerten Einfall gehabt.“ Doch die Wochenzeitung betrachtet MACHT KUNST auch kritisch: Die Aktion zeigt, „dass selbst exzellent ausgebildete, technisch und akademisch versierte Künstler heute gezwungen sind“ an einer „24-Stunden-Marathon-Ausstellung“ teilzunehmen.“

Die Berliner Morgenpost setzt einen anderen Akzent: „Ein Coup, dessen Erfolg nicht nur alle Zuständigen in der Kunstabteilung der Deutschen Bank umhaute. (…) Man kann diese Aktion nun als populistisch bekritteln, sich über Wert, Anspruch und Qualität von Kunst in der Hauptstadt streiten, ja, sich auch über den Zustand der jungen Kunstszene auslassen, die so prompt auf diesen "Aufruf" reagierte. Offenbar fehlt ein Forum, eine institutionalisierte Plattform, denn die Mehrzahl der Arbeiten stammten von Profis.“ Auch für die Berliner Zeitung verweist der Erfolg der Aktion auf die unbefriedigende Situation der lokalen Künstlerszene: „Die Warteschlangen sprachen Bände darüber, welche Masse an Kunst in Berlin produziert wird, wie sehr es aber an Ausstellungsmöglichkeiten für all diese Künstler mangelt.“

Ob Profi oder Amateur – MACHT KUNST lud alle Künstler ein, ihre Arbeiten zu präsentieren. Die Frankfurter Rundschau lobt dieses „demokratische Aufgebot“, Deutschland Radio Kultur spricht von einem „gar nicht abgehobenen Kunstereignis“, der Tagesspiegel fasst das Konzept der Aktion so zusammen: “Picasso, das bin ich“. Bild wählt die Schlagzeile „Kunst-Rausch Unter den Linden!“ und der Blog Art Parasites begeistert sich für den „erfrischenden Künstlermix“. „Ästhetisch fragwürdig, aber soziologisch höchst interessant, für viele Besucher und auch viele Teilnehmer obendrauf ein großer Spaß“ – so urteilt die Süddeutsche Zeitung.

„Die Stimmung ist ausgelassen“, konstatiert auch die Berliner Morgenpost: „MACHT KUNST ist ein großes Ereignis, das ist hier überall spürbar. Kunst soll Spaß machen, am Abend gibt es Musik, der Eintritt ist frei.“ Die taz stellt fest: „Um ein Uhr nachts ist noch "high life" in der KunstHalle“ und Monopol registriert, dass die Stimmung sogar während des gemeinsamen Schlangestehens der Künstler gut war: „Neben der schieren Menge an Leuten beeindruckte vor allem die Herzlichkeit im sonst so kaltschnäutzigen Berlin.“ In einem zweiten Artikel berichtete Monopol-Redakteur Daniel Völzke von seinem Selbstversuch als Künstler. Er beteiligte sich mit einem „schmutzigen Readymade“ – einer gefundenen Postkarte mit der Aufschrift „Du bist wertvoll“. Ein durchaus passendes Motto für eine Aktion, die die Berliner Morgenpost ebenso an Joseph Beuys‘ legendäres Statement "Jeder Mensch ist ein Künstler" erinnert wie an Andy Warhols15 minutes of fame“: MACHT KUNST hat “zwei der wichtigsten künstlerischen Positionen aus der späten Hälfte des 20. Jahrhunderts zusammen geführt. Beuys und Warhol, eine transkontinentale Freundschaft der Moderne. Auch wenn Beuys und Warhol keine wirklichen Freunde wurden, die Deutsche Bank hat es nun doch geschafft, beide Visionäre enger zusammenzuführen.“




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