ArtMag by Deutsche Bank Deutsche Bank Gruppe  |  Verantwortung  |  Kunstprogramm  |  Deutsche Bank KunstHalle  |  English  
Home Feature On View News Presse Archiv Service
Diese Kategorie enthält folgende Artikel
Pressestimmen zur Frieze Masters und Frieze London
Die Presse über Gabriel Orozcos Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim

drucken

weiterempfehlen
„Must Do, Must See“
Pressestimmen zur Frieze Masters und Frieze London


Die Frieze hat sich seit ihrer Gründung 2003 zur international wohl bedeutendsten Messe für aktuelle Gegenwartskunst entwickelt. Bereits seit 2004 kooperiert die Deutsche Bank mit der Londoner Messe. Zu ihrem 10-jährigen Jubiläum geht die Frieze nun auf Expansionskurs: nach der Frieze New York lanciert sie jetzt die Frieze Masters, die Kunst von der Antike bis zum 20. Jahrhundert aus einem zeitgenössischem Fokus zeigt. Die Presse ist von der Premiere der neuen Messe durchweg begeistert.


„Die Leute, die ihren Richter von ihrem Rauschenberg unterscheiden können, verwenden das Wort „Oktober“ nur noch selten. Für sie sieht der Kalender so aus: August, September, Frieze, November – ein Salut an die weltweit heißeste Messe für zeitgenössische Kunst, die jedes Jahr Mitte Oktober ihre Zelte im Londoner Regent’s Park aufschlägt.“ So bringt die Londoner Times den Stellenwert der Frieze in der internationalen Kunstszene auf den Punkt – einer Messe, die, wie es die FAZ formuliert, „auch im zehnten Jahr ihres Bestehens nichts von ihrer ursprünglichen Dynamik eingebüßt hat“. Die Frieze „ist seit ihrer Eröffnung 2003 ein nichtverhandelbares Must Do, Must See für die Insider des Kunstbetriebs“, schreibt die New York Times. „Und auch eine Dekade später hat sie noch immer ihren ganz eigenen Coolness-Faktor.“

Neben dem 10-jährigen Frieze-Jubiläum steht natürlich die Premiere der Frieze Masters im Mittelpunkt der Presseberichte: „Ein vielversprechendes Debut“ (Artinfo), „eine exzellente Messe mit alter und neuer Kunst“ (Guardian), „die Anwesenheit der alten Kunst nobilitiert die neueren Arbeiten (Monopol) „eine fesselnde Gegenüberstellung von Stilen und Ästhetiken“ (New York Times), „die landesweit beste Messe für Nicht-Gegenwartskunst“ (Arts Desk), „von Tanzmasken aus Alaska bis zu Zurbaran, die Spannbreite des Angebots ist atemberaubend“ (The Independent) – das Medienecho auf die Frieze Masters ist durchweg positiv. In einem Vorbericht der New York Times erläutert Victoria Siddall, die Direktorin der Frieze Masters, das Konzept der Messe: „Die Frieze ist bekannt dafür, dass sie immer das zeitgenössischste der zeitgenössischen Kunst zeigt. Jetzt möchten wir diesen modernen Fokus auch auf die Welt der historischen Kunstmessen richten.“

Für die FAZ hat die Frieze Masters diesen Anspruch auf ganzer Linie eingelöst: „Das Spannende an dieser Messe (…) ist, wie die Teilnehmer sich der Herausforderung gestellt haben: sowohl in der auf den modernen Blick zugeschnittenen Auswahl der Ware als auch in deren Präsentation.“ Die Zeitung lobt auch „das selbstbewusst zurückhaltende Zelt, das die New Yorker Architektin Annabelle Selldorf für die rund hundert internationalen Aussteller entworfen hat“. Die taz erinnerte das Ambiente an das „großzügige Apartment eines coolen Pariser Sammlerehepaares“, die Welt am Sonntag spricht von einer „elegant gestalteten Zeltarchitektur“. „Hier kann die vor dem Jahr 2000 entstandene Kunst atmen und sich entfalten“, urteilt Art. Das sieht Artinfo ähnlich: „Die Messe ist so geräumig, dass man mit einem Rolls Royce durch die breiten, in natürliches Licht getauchten Gänge fahren könnte.“

Wie viele andere Zeitungen schwärmt auch das Handelsblatt besonders für den Stand von Helly Nahmad, der Calder-Mobiles und Miro-Gemälde zu einem coolen Jazz-Soundtrack gezeigt hat: „Der Londoner Gallerist und Spross schafft, was nur wenigen gelingt: Meisterwerke in ihrer herausragenden Einzelstellung zu präsentieren und vom Gewusel der Messe zu isolieren. Der San Francisco Chronicle meldet, dass bereits am ersten Tag Pablo Picasso’s Homme et Femme au Bouquet (1970) für 8.5 Millionen Dollar verkauft werden konnte. „Händler und Besucher waren sich einig“, so das Fazit des Tagesspiegel, „dass die Frieze Masters mit ihrer Ruhe und ihren weiten Fluren die schönste neue Messe seit Jahren ist und den Londoner Herbst aufregender macht als je.“ Und Artlyst urteilt: „Es war ein brillanter Einfall, dass die Messe in den lukrativen Altmeister-Markt expandiert ist, denn sie hat damit London erneut als das führende Zentrum der Kunstwelt etabliert.“ Insgesamt lockten Frieze Masters und Frieze London rund 83.000 Besucher in den Regent’s Park.

Im Vergleich zu der gediegenen Atmosphäre der Frieze Masters wirkte die Frieze London, wie die Messe für die zeitgenössischen Positionen seit dieser Ausgabe heißt, noch turbulenter als in den vergangenen neun Jahren: „Nie war der Ansturm auf die Sinne so groß“, schreibt das Handelsblatt. „Nie war es im Messezelt mit seinen 170 Ständen so quirlig. Nie schienen die Gänge so gedrängt, die Kunst so dicht und bunt gehängt. Schon der Gang durch den von Thomas Bayrle mit einem psychedelischen Pantoffelmuster dekorierten Eingangstunnel ist eine klaustrophobische Erfahrung“. Auf Grund der Omnipräsenz des Frankfurter Künstlers, der einen der spektakulärsten Beiträgen zur diesjährigen documenta lieferte und mit zahlreichen Arbeiten in der Sammlung Deutsche Bank vertreten ist, bezeichnet die Welt die Frieze als „Thomas-Bayrle-Festspiel“.

Auf „Londons hippster Kunstmesse“ (ORF) wird, so die Art, „gekauft, als gebe es keine weltweite Finanzkrise“. Artlyst meldet, dass „die Messe wieder einen Besucherrekord aufstellen konnte und die Menschen bis zu zwei Stunden anstanden, um einen Blick in die größte und beste Kunstmesse Londons werfen zu können.“ In den Zelten entdeckte die New York Times dann „weniger protzige, gigantische Installationen, sondern mehr Gemälde, Drucke und Skulpturen für den häuslichen Rahmen.“ Auch der Telegraph meinst: „Bombast ist out, Kunst in einem häuslichen, durchdachten Maß ist in.“ Die Huffington Post registrierte eine „euphorische Stimmung“, Artinfo „Stände von bemerkenswerter Qualität“. Und die FAZ fasst ihren Eindruck von der Messe so zusammen: „Mit sicherem Gespür für den Zeitgeist und für die geschickte Verpackung, (…) ist es den Veranstaltern gelungen, die Frieze Art Fair als eine große Performance darzubieten, an der nicht nur jeder teilhaben möchte, der in der Szene etwas auf sich hält, sondern die weit über Regent’s Park hinaus frische Impulse gibt.“




Newsletter
Bleiben Sie immer Up to Date in Sachen Gegenwartskunst – mit ArtMag. Abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
 
Get Adobe Flash player
Feature
Freie Radikale - Elad Lassrys hermetische Fotoarbeiten / Es ist interessant, unsicher zu sein - Ein Gespräch mit Lorna Simpson / Das menschliche Maß - Thomas Scheibitz im MMK / Visuelle Enzyklopädie der Volksrepublik - Liu Zhengs monumentaler Bildatlas The Chinese / Vom Verschwinden und Erleuchten - Michael Stevenson im Frankfurter Portikus / 10 Jahre - ArtMag feiert Jubiläum! / Dynamisches Duo - Preview Frieze London und Frieze Masters / Fabian Marti: Trip auf die andere Seite / Tapete und Transzendenz: Shannon Bools Exkursionen in die Moderne
On View
Asterisms - Gabriel Orozcos Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim / Solch ungeahnte Tiefen - Wangechi Mutu in der Kunsthalle Baden-Baden
News
Keine Langweile - John Baldessari mit dem Kaiserring ausgezeichnet / Deutsche Bank unterstützt Emil Schumacher-Schau / Deutsche Bank Stiftung unterstützt MMK Talks / Yto Barrada im MACRO / Praemium Imperiale für Cai Guo-Qiang / Baselitz - Immendorff - Schönebeck in der Villa Wessel
Impressum  |  Rechtliche Hinweise  |  Zugänglichkeit  |  Datenschutz  |  Cookie Notice
Copyright © 2014 Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main


+  ++  +++