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„Malerei ist gesteigertes Leben“
Deutsche Bank unterstützt Emil Schumacher-Schau



Ein Gemälde mit Geschichte: Emil Schumacher schuf Für Berlin anlässlich der 7. Ausstellung des Deutschen Künstlerbunds, die 1958 in der damals noch geteilten Stadt zu sehen war. Ein Jahr später wurde das Bild für die documenta II in Kassel ausgewählt. 1964 repräsentierte die Arbeit die sich wiederbelebende bundesdeutsche Kunstszene in der Schau Deutsche Malerei heute im Museum Boijmans, Rotterdam. Weitere Ausstellungen, etwa im Frankfurter Städel, folgten. 1981 wurde das Gemälde für die Sammlung Deutsche Bank erworben. Bis zur Modernisierung des Hauptsitzes war es in den Frankfurter Deutsche Bank-Türmen zu sehen. Jetzt wird Für Berlin im Rahmen der Ausstellung Malerei ist gesteigertes Leben im Emil Schumacher Museum in Hagen gezeigt. Anlässlich des 100. Geburtstags des Künstlers stellt die Schau Schumachers Werk in einen internationalen Kontext und eröffnet damit ein grandioses Panorama expressiver Malerei aus den Dekaden nach dem 2. Weltkrieg. Es sind Bilder, die sich festen Formen oder Systemen verweigern, in denen es vor allem um den Ausdruck der individuellen Persönlichkeit geht. Als „Informel“, „Tachismus“ oder „Abstrakter Expressionismus“ sorgte diese radikal erneuerte, dynamische Malerei in Europa und Amerika für Furore.

Mit Malerei ist gesteigertes Leben präsentiert das Emil Schumacher Museum drei Jahre nach seiner Eröffnung sein bislang umfangreichstes Ausstellungsprojekt. Es zeigt Schumacher im Dialog mit seinen großen Zeitgenossen – bedeutende Europäer wie Pierre Soulages, Wols, Lucio Fontana oder Antoni Tàpies, aber auch den Protagonisten des amerikanischen Abstrakten Expressionismus wie Robert Motherwell oder Franz Kline. In präzisen Gegenüberstellungen vermitteln etwa 60 meist großformatige Werke aus der Zeit zwischen 1950 und 1980 eine malerische Energie, die auch heute nichts von ihrer Wirkung eingebüßt hat. Emil Schumachers Arbeiten wecken Assoziationen zu geografischen Strukturen und verwitterten Oberflächen. Pastose Farben, Schraffuren und Strichkürzel bedecken die Leinwand wie Spuren der Zeit und des Lebens. Schumacher selbst brachte seinen künstlerischen Ansatz 1960 so auf den Punkt: „Meine Malerei ist nichts weiter als eine Form von gesteigertem Leben“.

„Malerei ist gesteigertes Leben“
Emil Schumacher im internationalen Kontext

29. August 2012 – 20. Januar 2013
Emil Schumacher Museum, Hagen




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