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Pressestimmen zur Frieze Art Fair 2011
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"Ein Magnet für die bedeutendsten Sammler von Gegenwartskunst"
Pressestimmen zur Frieze Art Fair 2011


173 Galerien aus 33 Ländern, über 1.000 Künstler und erneut mehr als 60.000 Besucher – auch die neunte Ausgabe der Londoner Frieze Art Fair konnte mit eindrucksvollen Zahlen aufwarten. Für Gesprächsstoff sorgten natürlich auch die Expansionspläne der Messe, die von der Deutschen Bank bereits zum achten Mal als Hauptsponsor gefördert wird. Die Stimmung auf der diesjährigen Ausgabe der Frieze, so der Tenor der meisten Presseberichte, war trotz ökonomisch unsicherer Zeiten durchaus optimistisch.


"Sponsors you can bank on" – Sponsoren, auf die man bauen kann. So überschreibt die Financial Times ihren Vorbericht zur Frieze Art Fair, der, wie es dort heißt, "weltweit berühmtesten Kunstmesse". Die Deutsche Bank "hat die Frieze von Beginn an unterstützt und ihre Präsenz vor Ort ist sehr stark: dank liebevoll kuratierter Präsentationen aus ihrer umfassenden, beständig wachsenden Sammlung von Zeichnungen und Papierarbeiten, die in ihrer großzügigen Lounge zu sehen sind, sowie regelmäßigen Messeführungen für Kunden und VIPs." Natürlich thematisiert die FT auch die Expansion der Messe. Lange machten Gerüchte von einer New Yorker Ausgabe in der Szene die Runde, doch die Frieze verkündete "sogar einen noch mutigeren Schritt": 2012 werden gleich zwei neue Messen initiiert. Dazu meldet Art Newspaper: "Die Deutsche Bank wird 2012 Hauptsponsor dieser beiden neuen Messen, Frieze New York und Frieze Masters, sein." Der Guardian widmet den Expansionsplänen gleich einen ganzen Artikel. Darin gibt sich Frieze-Co-Direktorin Amanda Sharp sehr optimistisch: "Wir hatten außerordentlich starke Bewerbungen für New York. Diese Messe wird ebenso groß, stark und qualitätvoll sein wie die Londoner Frieze."

"Ein Magnet für die bedeutendsten Sammler von Gegenwartskunst", so charakterisiert Reuters die Frieze. "Eine der weltweit führenden Messen für Gegenwartskunst und ein gutes Barometer für den Markt", meint CNN. Der Spiegel meldet in seinem Vorbericht: "Und die Deutsche Bank, Hauptsponsor der "Frieze", gibt - natürlich in der Messe - den Namen des Künstler des Jahres bekannt, der später eine Einzelausstellung im Deutsche Guggenheim Berlin bekommt." Nach Wangechi Mutu und Yto Barrada fiel die Wahl jetzt auf den slowakischen Konzeptkünstler Roman Ondak. Monopol zitiert dazu Pierre de Weck, Mitglied der Konzernleitung der Deutschen Bank und Vorsitzender der Jury: Ondak ist "einer der bedeutendsten osteuropäischen Gegenwartskünstler". "Die Jury war hochkarätig, für den ausgewählten Künstler gilt dasselbe", schreibt der Tagesspiegel. "Die Entscheidung trafen neben dem Direktor der Berliner Nationalgalerie Udo Kittelmann die renommierte Kuratorin Nancy Spector und Okwui Enwezor, der im Oktober das Haus der Kunst in München übernommen hat." Vernissage TV stellt Roman Ondak in einem ausführlichen Interview vor. Und Women's Wear Daily zitiert Friedhelm Hütte, Global Head of Art, Deutsche Bank, zu den als "Künstler des Jahres" ausgezeichneten Positionen: "Diese Künstler stellen die richtigen Fragen. Es schwirren ja so viele Antworten herum, aber sie stellen Fragen – die relevanten Fragen zu unserem heutigen Leben."

Mit der Frieze beginnt die Herbstsaison der Kunstmessen und -auktionen. Von daher gilt die Messe als "Lackmus-Test für den Kunstmarkt", so ArtLyst, das Londoner Art Network. Angesichts von Rezession und Euro-Krise war auf dem "Groß-Event" (Spiegel) zunächst eine gewisse Nervosität zu spüren. "Am Anfang machte sich die ängstliche Anspannung bemerkbar. Sobald sich abzeichnete, dass die Geschäfte liefen, war ein kollektives Aufatmen zu spüren", beobachtet die FAZ. "Ökonomische Düsternis hin oder her, das große Zelt im Regent’s Park wimmelte von Sammlern", konstatiert Art Info und meldet Verkäufe von Arbeiten von Neo Rauch und Thomas Houseago. Die Financial Times spricht von einem "Jahrgang, der auf Nummer sicher geht": "Auf den Ständen der Galerien ist der Ton gedämpfter und klassischer als in den vergangenen Jahren, was die Unsicherheit des Marktes widerspiegelt." Monopol kommt zu einer ähnlichen Einschätzung: "Viele Galerien gehen denn auch auf Nummer sicher, lassen schwierige, konzeptuelle Ware eher im Depot, fahren dafür die großen Namen auf." Dieser Strategie gewinnt Artnet durchaus positive Seiten ab: "In diesem Jahr ist es vielen Galerien gelungen, ihre Künstler zu Höchstleistungen zu animieren – und so kann man auch unter bekannten Namen erstaunlich viel Neues ausmachen." Und so kann Art melden: "Der Verkauf von Kunst geht trotz Finanzkrise munter weiter."

Das Kunstwerk, über das alle sprechen, stammt von Christian Jankowski. Sein Beitrag zu den Frieze Projects ist eine Riva-Luxusjacht – als reines Boot für 65 Millionen, als zertifiziertes Kunstwerk für 75 Millionen Euro zu haben. "Es sieht aus wie eine Superyacht, die Oligarchen einsetzen, um Politikern zu zeigen, wer der Boss ist", urteilt die Huffington Post. "Duchamp und Champagner – hier wächst zusammen, was schon vom Wortstamm zusammengehört", so die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Jankowskis "bisher größter Coup" meint Artnet. Als "geistloser und trivialer" Gag charakterisiert dagegen Adrian Searle das hochseetüchtige Readymade. Begeistern kann er sich allerdings für einen anderen Beitrag zu den Frieze Projects – Pierre Huyghes Aquarium mit einem Einsiedlerkrebs, der als Behausung die Kopie einer Brancusi-Bronze mit sich herumschleppt: "Seltsam und zugleich extrem schön" urteilt der Starkritiker des Guardian. Und der Tagesspiegel schreibt, dass "die Frieze Projects wieder einsichtig erklären, wie der Kunstbetrieb funktioniert."

Für die Elle ist die Frieze "Londons wichtigstes Kunstevent". Dem Handelsblatt allerdings "fehlt das Übermütige" und auch Wallpaper konstatiert, dass auf der diesjährigen Messe alles "ein bisschen konservativer" ist als gewohnt. Doch immer noch "stehen Scharen von modisch gestylten Sammlern mit prallen Geldbörsen Schlange, um hineinzukommen." In den Zelten erwartete sie dann "zahlreiche fesselnde Arbeiten", so Art Desk und empfielt besonders den Besuch der jungen Sektion Frame, dem "spannendsten und lohnendsten Teil der Frieze". "Die Stimmung war optimistisch", fasst der Telegraph seine Eindrücke zusammen und auch ArtLyst kommt zu dem Schluss: "Es gibt keinen Grund für Schreckensszenarien", denn "die künstlerische Dimension der Frieze ist bemerkenswert konstant – an Qualität hat sie nicht eingebüßt, ihr Charakter ist unverändert."




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