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Passion für die Moderne: Deutsche Bank fördert Matisse-Schau im Jewish Museum

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Passion für die Moderne
Deutsche Bank fördert Matisse-Schau im Jewish Museum


Sie gilt als die bedeutendste Matisse-Sammlung weltweit – seit 1905 erwarben die beiden Schwestern Claribel und Etta Cone mehr als 500 Arbeiten des französischen Künstlers. Aber auch Gauguin, van Gogh und Picasso zählten zu den Favoriten der Schwestern aus Baltimore. Jetzt wird ihre Sammlung in New York mit einer großen Ausstellung gefeiert. Die grandiose Schau im Jewish Museum wird von der Deutschen Bank gefördert.


Henri Matisse nannte sie "meine zwei Ladys aus Baltimore", Gertrude Stein widmete ihnen das Gedicht Two Women. Claribel (1864-1929) und Etta Cone (1870-1949) waren Teil der kulturellen Elite – nicht nur in ihrer Heimatstadt Baltimore. Die beiden Töchter eines wohlhabenden Textilfabrikanten mit deutsch-jüdischen Wurzeln gehörten zu den wichtigsten Förderern der europäischen Avantgarde in den Vereinigten Staaten. Bereits Jahre vor der berühmten Armory Show, die 1913 den Einzug der Moderne in den USA markierte, erwarben sie Arbeiten von Künstlern wie Matisse oder Picasso.

Ein Besuch im Atelier von Matisse wurde zum Beginn einer lebenslangen Passion: Mit dem Kauf einer Gruppe von Zeichnungen legten Claribel und Etta 1905 den Grundstein für die außergewöhnliche Sammlung, die rund 500 Gemälde, Zeichnungen und Drucke des französischen Künstlers umfassen sollte. Auch Werke anderer bedeutender Protagonisten der frühen Moderne erwarben die Schwestern, darunter rund 100 frühe Zeichnungen und Drucke von Picasso. Ganz im Stil ihrer Zeit kombinierten sie in ihren Apartments Arbeiten von Cézanne, Gauguin oder van Gogh mit Textilien und Kunsthandwerk aus Europa, Asien und Afrika. Nach ihrem Tod gingen diese Werke an das Kunstmuseum ihrer Heimatstadt Baltimore. Jetzt lässt Collecting Matisse and Modern Masters die Sammlung von Claribel und Etta Cone im New Yorker Jewish Museum wieder lebendig werden.

Im Rahmen der Ausstellung sind ikonische Gemälde von Matisse zu sehen wie etwa Standing Odalisque Reflected in a Mirror (1923) oder Large Reclining Nude (1935), aber auch Arbeiten seiner Vorläufer und Zeitgenossen. Picasso ist mit dem Gemälde Woman with Bangs (1902) aus der Blauen Periode vertreten. Neben Gaugins 1892 auf Thaiti entstandenem Meisterwerk Vahine no te vi (Woman of the Mango) werden auch Bilder von Gustave Courbet, Eugène Delacroix, Pierre-Auguste Renoir und Vincent van Gogh gezeigt. Die von der Deutschen Bank geförderte Schau präsentiert neben ausgewählten Highlights der Sammlung auch Fotos und Archivmaterial sowie eine virtuelle, interaktive Tour durch die Apartments der Schwestern. Sie veranschaulicht das Leben von Claribel und Etta inmitten ihrer kostbaren Bilder, Skulpturen und Objekte. So eröffnet die Schau nicht nur ein Panorama der frühen Moderne – sie beleuchtet zugleich ein spannendes Kapitel der Sammlungs- und Rezeptionsgeschichte.
A.D.

Collecting Matisse and Modern Masters: The Cone Sisters of Baltimore
Jewish Museum, New York
06.05. – 25.09.2011




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