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Einstürzende Neubauten
Carlos Garaicoa im Kunstverein Braunschweig



Er hat an zahlreichen bedeutenden Ausstellungen wie der documenta XI (2002) oder der Biennale in Venedig (2005/2009) teilgenommen. In den Frankfurter Deutsche Bank-Türmen ist seinen Arbeiten eine ganze Etage gewidmet. Jetzt präsentiert der Kunstverein Braunschweig Carlos Garaicoas erste institutionelle Werkschau in Deutschland. Auf zwei Etagen gibt sie einen umfassenden Überblick über die vielschichtigen Arbeiten des 1967 auf Kuba geborenen Künstlers. Im Zentrum seiner Fotografien, Installationen und Filme stehen Architektur und Stadtplanung als Spiegel politischer Realitäten und gesellschaftlicher Entwicklungen. Garaicoa betrachtet die Architektur als "Disziplin, die eine der wichtigsten Rollen in der Gesellschaft spielt und die politisch, ideologisch und sozial alle Veränderungen und Ereignisse widerspiegelt, die den Verlauf unseres Lebens bestimmen."

Seit den 1990er Jahren ist Havanna immer wieder zum Ausgangspunkt von Garaicoas Arbeit. Neben den "pittoresken" Ruinen aus der Kolonialzeit trifft man in seiner Heimatstadt auch immer wieder auf marode, unvollendete Gebäude aus der post-revolutionären Ära. "Bei der Begegnung mit diesen Gebäuden entsteht ein seltsames Gefühl, denn sie sind nicht die Ruinen einer glanzvollen Vergangenheit, sondern einer unfähigen Gegenwart", erklärt Garaicoa. "Ich bezeichne sie als Ruinen der Zukunft." Der Tristesse der real existierenden Architektur stellt er in seinen Towers(2005) betitelten Pop-Up-Büchern bunte Fantasieentwürfe gegenüber. To Transform the Political Speech in Facts, Finally II (I -V) (2009) zeigt Gerüste von Plakatwänden. Diese "Leerstellen" füllt der Künstler mit konstruktivistisch anmutenden Zeichnungen, auf denen er die nicht eingelösten Versprechen der Regierung Wirklichkeit werden lässt. Mit den rasant wachsenden, chinesischen Megacitys befasst sich dagegen seine Installation My Personal Library Grows up Together (2008): Auf einem Holztisch stapeln sich Architekturbücher zu den neuen Bauten in China. Auf kleinen Monitoren sind Videos dieser Gebäude zu sehen, auf deren Dächern chinesische Flaggen wehen. Die konzeptuellen, modernen Projekte von zumeist westlichen Architekten werden mühelos vom herrschenden System vereinnahmt. So wird der Widerspruch zwischen "Superkapitalismus" und Kommunismus im Städtebau ablesbar.

Carlos Garaicoa: A City View from the Table of my House
10.03. - 20.05.2012
Kunstverein Braunschweig




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