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Kunst trifft Ökologie
Beyond the Horizon in der New Yorker Wall Gallery



Landschaft im Zeichen des Klimawandels - so lautet das Thema der aktuellen Schau in der Wall Gallery der Deutschen Bank New York. Die Arbeiten der 13 in New York lebenden Künstler setzen sich mit den Folgen unseres Lebensstils für Natur und Umwelt auseinander. Ihre Gemälde und Zeichnungen veranschaulichen die tiefgreifenden Veränderungen der globalen Landschaft, weisen aber zugleich auf Lösungsmöglichkeiten für die aktuellen Herausforderungen hin. Kuratiert wurde die Schau von Amy Lipton, der Direktorin von Ecoartspace. Die Organisation initiiert seit 1997 interdisziplinäre Projekte zu Kunst und Ökologie. Beyond the Horizon knüpft an Feeling the Heat an - eine Gruppenausstellung in der Wall Gallery, die sich schon 2008 mit den Folgen des weltweiten Klimawandels beschäftigt hat.

Ging es etwa in den Gemälden der Hudson River School oder den Naturaufnahmen von Ansel Adams darum, die Erhabenheit unberührter Landschaften malerisch ins Bild zu setzten, hat sich die Perspektive der Gegenwartskunst auf die Welt, in der wir leben, radikal verändert. Mit dem Bewusstsein, dass die aktuellen ökologischen Probleme globaler Natur sind, thematisieren die Künstler der Ausstellung Klimawandel, Überbevölkerung, den Verlust natürlicher Lebensräume, aber auch Möglichkeiten, zerstörte Landschaften wiederzugewinnen. So etwa Patricia Johansons Projekte, die Land Art und ökologisch orientierte Landschaftsarchitektur verbinden. Die aus dem Umfeld der Minimal Art stammende Künstlerin ist bei Beyond the Horizon mit verspielt-poetischen Zeichnungen vertreten. Sie zeigen riesige skulpturartige Gebilde, die es wandernden Tierarten ermöglichen, ihren Lebensraum zu wechseln ohne dem Verkehr auf den Highways zum Opfer zu fallen. Während sich Joy Garnetts Gemälde aus der Serie China Yangtse Three Gorges Project (2008 - 2009) dem umstrittenen Drei-Schluchten-Damm widmet - einem Bau, der mit massiven Auswirkungen auf die Umwelt einhergeht - verweisen die Bilder von Aviva Rahmani auf die Ölpest im Golf von Mexiko 2010. Eine "globale Perspektive" zeichnet dagegen die Gemälde von Sarah Trigg aus: In ihrer Serie Daily Markings on the Face of the Earth (2007 - 2009) mischen sich figurative und abstrakte Elemente zu einem Bild der Welt im Zeitalter von Google Earth. Sie lassen unseren Planeten als eine Art Körper erscheinen - als Organismus, dessen Erscheinungsbild immer stärker von menschlichen Einflüssen geprägt wird.

Beyond the Horizon
06.06.-23.09. 2011
Wall Gallery, Deutsche Bank New York




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