Blick in die Ausstelung "25" im Deutsche
Guggenheim, Foto: Mathias Schorman
Die
Jubiläumsschau der Deutschen Bank geht auf Reisen: Bye-Bye Berlin,
Hello Tokio
Nach einem Besucherrekord
im Deutsche Guggenheim ist “25”, die Jubiläumsausstellung der Sammlung
Deutsche Bank, ab Januar 2006 im renommierten Mori Art Museum in Tokio zu
erleben.
Am Montag, den 27. Juni 2005
schloss 25 , die
Jubiläumsausstellung der Sammlung Deutsche Bank, mit einem
Besucherrekord ihre Pforten. Über 42.000 Besucher sahen die Ausstellung im
Deutsche Guggenheim in Berlin. Dort wurden seit dem 30. April 2005 über
300 Kunstwerke der renommierten Unternehmenssammlung präsentiert. Auch bei
den Privatkunden der Deutschen Bank stieß die Schau auf ein beispielloses
Interesse: In insgesamt 78 Führungen konnten sich über 2000 Kunden davon
überzeugen, welchen besonderen Stellenwert die Kunst seit einem
Vierteljahrhundert in der Unternehmenskultur einnimmt.
Eingebettet
in die futuristische Ausstellungsarchitektur der Londoner Star-Architektin
Zaha Hadid vereinte die Schau Werke von über 140 Künstlern:
Max Beckmann, Joseph Beuys,
Tracey Emin, Max Ernst,
Wassily Kandinsky,
Martin Kippenberger,
Paul Klee,
Julie Mehretu,
Piet Mondrian, Emil Nolde,
Sigmar Polke,
Gerhard Richter,
Wolfgang Tillmans, Bill Viola und
Miwa Yanagi waren nur einige der herausragenden, in Berlin zu sehenden
Künstler.
|
Blick in die Ausstellung "25" im Deutsche
Guggenheim, Foto: Mathias Schormann
"Dynamisch, bewegend und erregend", schrieb die Financial Times
Deutschland begeistert über die außergewöhnliche Ausstellung, in der unter
anderem 25 prominente Paten, Freunde und Wegbegleiter der Sammlung, ihre
Lieblingsstücke vorstellten. Das ungewöhnliche Experiment, innovatives
Ausstellungsdesign und persönliche Sichtweisen auf die Kunst im
Unternehmen zu verbinden, stieß auf durchweg positive Resonanz. Für das
Publikum bot der "Parcours der Überraschungen" (Rheinpfalz) im Deutsche
Guggenheim erstmals die Möglichkeit, die Sammlung in ihrem ganzen
Facettenreichtum zu erleben: "Keiner nimmt die Kunst ernster", lobte die
Welt das Kunstengagement der Deutschen Bank, während Bild attestierte: "Es
ist wirklich eine Sünde, wenn man die sensationelle Guggenheim Ausstellung
Unter den Linden nicht besucht".
Ursprünglich sollte die von
Dr. Ariane Grigoteit kuratierte Schau in Berlin nur bis zum 19. Juni zu
sehen sein; aufgrund des immensen Interesses wurde sie bis zum 27. Juni
2005 verlängert. Der letzte Tag, der den Besuchern kostenlosen Eintritt
bot, verzeichnete erneut einen Rekord: Fast 3000 Besucher warteten in
langen Schlangen und nutzten die Chance, die Schau in Berlin zu erleben.
In der letzten Stunde feierten Besucher und Veranstalter gemeinsam mit
einer großen Geburtstagstorte und verabschiedeten die
Jubiläumsausstellung, die nun auf Weltreise geht: Nächste Station ist ab
28. Januar das renommierte
Mori Art Museum auf den Roppongi-Hügeln in Tokio. Im 52. Stockwerk des
berühmten Mori Towers wird die Sammlung in ihrer Vielfalt neue Horizonte
eröffnen.
28. Januar bis 19. Juni 2006 Mori Art Museum
Roppongi Hills Mori Tower (52. Stockwerk) 6-10-1 Roppongi, Minato-Ku
Tokio
[1]
[2]
|